Künftiger Bedarf unter den Überlebenden

Geschätzter Bedarf an häuslicher Betreuung von Holocaust-Überlebenden auf der Grundlage des Pflegelevels im November 2007 – Projektion

Die Graphik illustriert die demografische Entwicklung der Gruppe der NS-Opfer bis zum Jahr 2022, die nach den Vorgaben der israelischen Pflegeversicherung (Kriterien 2003) für den höchsten Pflegesatz berechtigt sind, auf der Grundlage von 2007 erhobenen Zahlen. Um in den Genuss des erhöhten Satzes zu kommen, muss ein bestimmter Grad an Beeinträchtigung (Kategorie 50%) festgestellt werden. Derzeit erhalten diese Senioren 5,5 Stunden an häuslicher Pflege in der Woche von der staatlichen israelischen Krankenkasse (Betuach Leumi) und zusätzlich 9 Stunden an häuslicher Betreuung von der Claims Conference, die von der Foundation for the Benefit of Holocaust Survivors in Israel bereitgestellt werden. Obwohl die Zahl der NS-Opfer in Israel rückläufig ist, steigt der Prozentsatz derjenigen Senioren mit Einschränkungen. Das Diagramm zeigt, dass der Prozentsatz an Pflegefällen im Jahr 2022 rund 77% des Jahres 2007 ausmacht. Die Graphik verdeutlicht, dass es bis 2022 und darüber hinaus einen ausdrücklichen und fortlaufenden Bedarf an häuslicher Pflege geben wird.