Berlin, 11. Mai 2026 – Zum 85. Jahrestag der Razzia des „grünen Zettels“ (14. Mai 1941) eröffnet die Claims Conference heute in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft in Deutschland, der Kommission für die Restitution von Kulturgütern und die Entschädigung der Opfer antisemitischer Enteignungen (CIVS) und dem Mémorial de la Shoah in Paris die Ausstellung „Gesichter der Erinnerung: Die Bilder der Razzia des grünen Zettels“. DIE RAZZIA DES GRÜNEN ZETTELS Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die erste große Razzia gegen Jüdinnen und Juden in Frankreich. Dieses Ereignis markiert einen Wendepunkt in der antisemitischen Politik der deutschen Besatzungsmacht: Auf Befehl von SS und Gestapo verhaftete die französische Polizei in Paris etwa 3.800 jüdische Männer und verschleppte sie zunächst in die Lager Pithiviers und Beaune-la-Rolande, wo sie 13 Monate interniert waren. Etwa 700 von ihnen gelang die Flucht. Rund 3.100 der bei der Razzia des „grünen Zettels“ festgenommenen Männer wurden im Juli 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau weiterverschleppt und dort ermordet.

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Die neuen Daten identifizieren jüdische Holocaust-Überlebende in mehr als 90 Ländern; 50 Prozent leben in Israel, 18 Prozent in Nordamerika, 17 Prozent in Westeuropa. NEW YORK/Berlin, 20. Januar 2026: Im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktages und des 81. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau hat die Conference on Jewish Material Claims Against Germany (Claims Conference) neue Daten zu den weltweit lebenden jüdischen Holocaust-Überlebenden veröffentlicht. Die Daten bieten eine aktuelle Momentaufnahme der weltweiten Bevölkerungsgruppe der Holocaust-Überlebenden, einschließlich Gesamtzahlen, Geschlechterdemografie, geografischer Verteilung sowie wichtiger Kennzahlen zu Entschädigung und Betreuung. Das Datenblatt ist als Ressource für Journalistinnen und Journalisten gedacht, die über den Internationalen Holocaust-Gedenktag und damit verbundene Themen berichten, und liefert wesentlichen Kontext zur alternden Bevölkerungsgruppe der Holocaust-Überlebendensowie zum fortbestehenden Bedarf an Unterstützung und Erinnerung. Die Daten der Claims Conference zeigen:

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Holocaust-Überlebende erzählen ihre Lebensgeschichten, um ihre Erinnerungen zu bewahren und weiterzugeben, damit sich niemals wiederholt, was sie erleiden mussten. "ZEUGNISSE – Interviews mit Holocaust-Überlebenden" ist ab sofort in der ZDFmediathek verfügbar. Zu sehen sind Filmbeiträge mit den Berichten von derzeit 16 Überlebenden. Es ist ein Interview-Projekt des ZDF in Zusammenarbeit mit der Claims Conference.

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Die von der Claims Conference durchgeführte Demografie-Studie belegt, dass in mehr als 90 Ländern jüdische Holocaust-Überlebende leben, 49 % davon in Israel und 18 % in Nordamerika. NEW YORK/ BERLIN, 23. Januar 2024: Heute veröffentlichte die Conference on Jewish Material Claims Against Germany (Claims Conference) den Global Demographic Report on Jewish Holocaust Survivors (Globaler Demografie-Bericht zu Holocaust-Überlebenden). Es handelt sich dabei um eine Demografie-Studie zu jüdischen Holocaust-Überlebenden in der ganzen Welt. Laut der Studie leben die etwa 245.000 Holocaust-Überlebenden in mehr als 90 Ländern weltweit.

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Verhandlungen mit Deutschland führen zu Sofortzahlungen für Überlebende, Liberalisierung von Entschädigungen und zusätzlicher häuslicher Pflege für Überlebende des Holocaust weltweit NEW YORK, NY; BERLIN: 15. September 2022 - Auf Einladung von Bundesfinanzminister Christian Lindner wird die Claims Conference heute gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Israels Ministerin für Soziale Gleichstellung, Meirav Cohen, sowie mehreren hundert Gästen den 70. Jahrestag der Unterzeichnung der Entschädigungsabkommen begehen, die Holocaust-Überlebenden ein gewisses Maß an Gerechtigkeit ermöglichten - die Luxemburger Abkommen.

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Eine Ausstellung des Bundesministeriums der Finanzen und der Claims Conference unter Mitwirkung des Knesset-Museums Die Ausstellung wurde am 6. September 2022 durch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas eröffnet.

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Environ 6 500 survivants juifs de la Shoah ayant survécu cachées en France ou celles qui ont été persécutées en Roumanie percevront à présent pour la première fois une pension

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Rund 6.500 jüdische Holocaust-Überlebende die in Frankreich im Versteck überlebt haben oder in Rumänien verfolgt wurden, erhalten jetzt erstmals Renten

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Ausschnitt aus dem Gespräch zwischen Marina Weisband und Rüdiger Mahlo, JCC zum 27. Januar 2021.

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25% der Millennials haben nichts vom Holocaust gehört - oder glauben, nichts davon gehört zu haben Fast die Hälfte der französischen Millennials weiß nicht, dass die französische Regierung während des Holocaust kollaboriert hat

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