Forschungs-, Bildungs- und Dokumentationsprojekte über die Shoah

Für Projektberatung und Fragen der Antragstellung für Europa wenden Sie sich bitte an:

Elvira Glück, Consultant on European Allocations

Tel.: (49) 172 - 395 33 00

Mit Zuwendungen an führende Institutionen, die ausgewiesene Kompetenz in der Lehre, Erforschung und Dokumentation des Holocaust besitzen, möchte die Claims Conference einen Beitrag leisten, die Lehren des Holocaust an künftige Generationen zu vermitteln. Angesichts des sich abzeichnenden Wandels der Schoah von Erinnerung zu Historie ist es entscheidend, dass künftigen Generationen Erinnerungen, Photos und andere Materialien zur Verfügung stehen, wie sie die Fachinstitutionen heute noch zusammengetragen können. Es ist von größter Bedeutung, dass die Geschichte des Holocaust bewahrt und in einer Weise dargestellt wird, die auch dann aussagekräftig und für nachfolgende Generationen verfügbar ist, wenn es nicht mehr möglich sein wird, Überlebenden persönlich zu begegnen.

Eine beratende Fachkommission für die Lehre und eine beratende Fachkommission für die Forschung und Dokumentation, denen Experten aller Disziplinen angehören, prüfen alle eingehenden Anträge auf Förderung.

Im Gedenken an Rabbi Israel Miller z“l, der der Claims Conference 20 Jahre lang als Präsident vorstand, trägt der Fonds den Namen „Rabbi Israel Miller Fund for Shoah Research, Education and Documentation“.

Mit Vorrang gefördert werden:
•    Archivierungsprojekte
•    Trainings für Lehrer
•    Zeitzeugenberichte und Lehrmaterial
•    Lehrprogramme
•    Museen und Ausstellungen
•    Bildungsreisen für Jugendliche zu Stätten der Nazi-Gräuel
•    Forschung und Publikation

»Mehr Information zu unserer Fördertätigkeit für Forschungs- Bildungs- und Dokumentationsprojekte erhalten Sie auf unserer Englischen Webseite.

»Förderung von Projekten im Bereich der NS-Raubkunst und Kulturgüter